Немецкий язык с Эрихом Кестнером

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1   Frau Tischbein legte den Arm (положила руку) um seine Schulter (вокруг его плеча) und transportíerte ihn (его) nach der Küche (на кухню). Es gab (/там/ имелись = были приготовлены) Makkaróni mit Schinken (с ветчиной, m) und geriebenem (тертым: reiben  тереть) Parmesánkäse (пармезанским сыром, m). Emil futterte (уплетал) wie ein Scheunendrescher (как амбарный молотильщик = за троих: die Scheune  сарай, dreschen  молотить). Nur manchmal (только иногда) setzte er ab (прерывал, прерывался) und blickte zur Mutter hinüber (смотрел, бросал взгляд на мать: „к матери туда-через“), als fürchte er (как будто, словно опасался), sie könne (/что/ она могла) ihm (ему), so kurz vor dem Abschied (так коротко = так незадолго до расставания, m), seinen Appetít übel nehmen (его аппетит взять, принять плохо = обидеться на него).

2   „Und schreib (напиши) sofórt (сразу же, сейчас же) eine Karte (открытку). Ich habe sie dir (я ее тебе) zurechtgelegt (подготовила, уложила). Im Koffer (в чемодане, m), gleich obenauf (сразу наверху).“

3   „Wird gemacht (будет сделано)“, sagte Emil und schob (смахнул: „сдвинул, столкнул“: schieben), möglichst (как можно: „возможнейше“) unauffällig (незаметно; auffallen  бросаться в глаза), einen Makkaroni (макаронину) vom Knie (с колена, n). Die Mutter merkte (/не/ заметила) glücklicherweise (к счастью; das Glück  счастье) nichts (ничего).

4   „Grüße (поприветствуй) sie alle (их всех) schön (хорошо, прекрасно) von mir (от меня) = (передай им всем большой привет). Und pass gut auf (будь внимателен, осторожен: „проследи хорошо /за всем/“). In Berlin geht es anders zu (/всё/ происходит по-другому) als bei uns (чем у нас) in Neustadt. Und am Sonntag (в воскресенье) gehst du mit Onkel (пойдешь ты с дядей) Robert ins Kaiser-Friedrich-Muséum. Und benimm dich anständig (веди себя прилично: sich benehmen), damit (чтобы) es nicht heißt (не говорили: „не называлось“), wir hier (мы здесь) wüssten nicht (якобы не знаем: wissen), was sich gehört (что прилично, подобает: „что себе принадлежит“).“

5   „Mein großes Ehrenwort (мое большое честное слово)“, sagte Emil.

1   Frau Tischbein legte den Arm um seine Schulter und transportierte ihn nach der Küche. Es gab Makkaroni mit Schinken und geriebenem Parmesankäse. Emil futterte wie ein Scheunendrescher. Nur manchmal setzte er ab und blickte zur Mutter hinüber, als fürchte er, sie könne ihm, so kurz vor dem Abschied, seinen Appetit übel nehmen.

2   „Und schreib sofort eine Karte. Ich habe sie dir zurechtgelegt. Im Koffer, gleich obenauf.“

3   „Wird gemacht“, sagte Emil und schob, möglichst unauffällig, einen Makkaroni vom Knie. Die Mutter merkte glücklicherweise nichts.

4   „Grüße sie alle schön von mir. Und pass gut auf. In Berlin geht es anders zu als bei uns in Neustadt. Und am Sonntag gehst du mit Onkel Robert ins Kaiser-Friedrich-Museum. Und benimm dich anständig, damit es nicht heißt, wir hier wüssten nicht, was sich gehört.“

5   „Mein großes Ehrenwort“, sagte Emil.

1   Nach dem Essen (после еды, n) zogen (перешли) beide (оба) in die Stube (в комнату). Die Mutter holte (достала) einen Blechkasten (жестяную коробку: das Blech+der Kasten) aus dem Schrank (из шкафа, m) und zählte Geld (подсчитала деньги, n). Dann (затем) schüttelte sie den Kopf (покачала голову) und zählte noch einmal (еще раз). Dann fragte (спросила) sie: „Wer war (кто был) eigentlich (собственно) gestern (вчера) Nachmittag (после полудня) da (здесь), hm?“

2   „Fräulein Thomas“, sagte er, „und Frau Homburg.“

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